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G. Salk,
Nuklearmedizin
Die Nuklearmedizin umfasst die Verwendung von radioaktiven
Substanzen in der Medizin.
Die verwendeten Substanzen in der Nuklearmedizin sind
Radioisotope, die unter Abstrahlung von
Alpha-, Beta- oder Gamma- Strahlung zerfällt. Meist ist
außerdem ein zweiter Bestandteil
vorhanden, der spezifisch an einen bestimmten Zelltyp oder Organ
im menschlichen Körper bindet.
In der Diagnostik werden die Gammastrahlen verwendet, die sich
wie Licht verhalten jedoch vom
menschlichen Auge nicht gesehen werden können. Die Gammakameras
können jedoch dieses
Licht sehen und ein Bild davon erzeugen. Diese Bilder nennt man
in der Nuklearmedizin
Szintigraphie. Der Unterschied zu Radiologie ist, daß diese
Bilder die Verstoffwechslung der
gespritzen Substanz darstellen und damit die Funktion des Organs
vom dem diese Substanz
aufgenommen wurde. In der Radiologie sieht man die Anatomie des
menschlichen Körpers.
In Nuklearmedizin dagegen die Funktion. Damit kann man
unterschiedliche Informationen mit
einer Szintigraphie erhalten.
Obwohl
das
Wort "Nuklear" in diesem Fachbereich fällt, ist die
Strahlenbelastung der
Untersuchungen nicht mehr als in der Radiologie. Im Laufe der
Jahre arbeitet man mittlerweile mit
Radioiosotopen die eine kurze Halbwertzeit haben also schnell
abklingen und auch physiologisch
günstiger vom Körper ausgeschieden werden. Deswegen ist die
heutige, moderne Nuklearmedizin
nicht mehr strahlenbelastend. Unser Ziel ist es auch als Anwender die
Strahlenbelastung
bei den Patienten
soweit
es geht zu minimalisieren oder unnötige Strahlenbelastungen zu
vermeiden.
Außer der Diagnostik hat sich im Laufe
der Jahre auch die Radioiodtherapie bewährt. Seit
ca.
50 jahren wird diese Therapie zur Behandlung von
Schilddrüsenerkrankungen durchgeführt.
Die
langjährige Erfahrung mit dieser Therapie hat gezeigt, daß es
keine späten Folgen wie
Krebsentwicklung durch Bestrahlung gibt. Als eine noninvasive
Therapiemethode wird diese
Behandlung bei richtiger Indikation weltweit angeboten. Die
Indikation zur Radioiodtherapie wird
zunächst überprüft und bei Bedarf auch gerne empfohlen.Unser
Ziel ist es insbesondere das
gesunde Schilddrüsengewebe dabei zu schützen , damit es nicht
nach der Behandlung zu einer
Unterfunktion kommt oder die Patienten nach der Behandlung auf Tabletten
nicht angewiesen sind.
Unser
Leistungsspektrum umfasst:
-
Die
Knochenszintigraphie
- Lungenszintigraphie
- Myokardszintigraphie
- Leukozytenszintigraphie bei der Fokussuche zum
sicheren Nachweis entzündlicher Prozesse
- Schilddrüsenszintigraphie und
Sonographie
-
DATSCAN(Hirnszintigraphie)
zur frühen Diagnostik des Morbus Parkinson
- Darstellung von Neuroendokrinen Tumoren
- Lymphabflußszintigraphie zur Darstellung eines
Sentinel nodes
- Nebenschilddrüsenszintigraphie zur Lokalisation
eines Nebenschilddrüsenadenoms
- Nierenszintigraphie zur Diagnostik von
Abflußstörungen und Ausschluß einer
Nierenarterienstenose und dadurch provozierte sekundäre art.
Hypertonie .
Alles über Schilddrüsendiagnotik und
Therapie.
www.thyroid.de.com