G. Salk,

Nuklearmedizin


Die Nuklearmedizin umfasst die Verwendung von radioaktiven Substanzen in der Medizin.
Die verwendeten Substanzen in der Nuklearmedizin sind Radioisotope, die unter Abstrahlung von
Alpha-, Beta- oder Gamma- Strahlung zerfällt.  Meist ist außerdem ein zweiter Bestandteil
vorhanden, der spezifisch an einen bestimmten Zelltyp oder Organ im menschlichen Körper bindet.
In der Diagnostik werden die Gammastrahlen verwendet, die sich wie Licht verhalten jedoch vom
menschlichen Auge nicht gesehen werden können. Die Gammakameras können jedoch dieses
Licht sehen und ein Bild davon erzeugen. Diese Bilder nennt man in der Nuklearmedizin
Szintigraphie. Der Unterschied zu Radiologie ist, daß diese Bilder die Verstoffwechslung der
gespritzen Substanz darstellen und damit die Funktion des Organs vom dem diese Substanz
aufgenommen wurde. In der Radiologie sieht man die Anatomie des menschlichen Körpers.
In Nuklearmedizin dagegen die Funktion. Damit kann man unterschiedliche Informationen mit
einer Szintigraphie erhalten.

Obwohl das Wort "Nuklear" in diesem Fachbereich fällt, ist die Strahlenbelastung der
Untersuchungen nicht mehr als in der Radiologie. Im Laufe der Jahre arbeitet man mittlerweile mit
Radioiosotopen die eine kurze Halbwertzeit haben also schnell abklingen und auch physiologisch
günstiger vom Körper ausgeschieden werden. Deswegen ist die heutige, moderne Nuklearmedizin
nicht mehr strahlenbelastend.  Unser Ziel ist es
auch als Anwender die Strahlenbelastung
bei den
Patienten soweit es geht zu minimalisieren oder unnötige Strahlenbelastungen zu vermeiden.








In Betrieb seit Anfang September/2008 die neue Gammakamera
(Infinia) mit dem neuesten Stand der Technologie. Insbesondere
kann unsere neue Gammakamera bei SPECT Untersuchungen
eine bessere Auflösung und Lokalisation in 3D anbieten.
Hauptvorteil liegt bei Myokardszintigraphien, die immer in
SPECT untersucht werden. Wir bieten mit dieser Kamera eine
sehr präzise Darstellung über die Versorgung des Herzmuskels
dar.




 

Außer der Diagnostik hat sich im Laufe der Jahre auch die Radioiodtherapie bewährt. Seit
ca. 50 jahren wird diese Therapie zur Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen durchgeführt.
Die langjährige Erfahrung mit dieser Therapie hat gezeigt, daß es keine späten Folgen wie
Krebsentwicklung durch Bestrahlung gibt. Als eine noninvasive Therapiemethode wird diese
Behandlung bei richtiger Indikation weltweit angeboten. Die Indikation zur Radioiodtherapie wird
zunächst überprüft und bei Bedarf auch gerne empfohlen.Unser Ziel ist es insbesondere das
gesunde Schilddrüsengewebe dabei zu schützen , damit es nicht nach der Behandlung zu einer
Unterfunktion kommt oder die Patienten nach der Be
handlung auf Tabletten nicht angewiesen sind.

Unser Leistungsspektrum umfasst:

-   Die Knochenszintigraphie
-   Lungenszintigraphie
-   Myokardszintigraphie
-   Leukozytenszintigraphie bei der Fokussuche zum sicheren Nachweis entzündlicher Prozesse

-   Schilddrüsenszintigraphie und Sonographie
-   DATSCAN(Hirnszintigraphie) zur frühen Diagnostik des Morbus Parkinson
-   Darstellung von Neuroendokrinen Tumoren
-   Lymphabflußszintigraphie zur Darstellung eines Sentinel nodes
-   Nebenschilddrüsenszintigraphie zur Lokalisation eines Nebenschilddrüsenadenoms
-   Nierenszintigraphie zur Diagnostik von Abflußstörungen und Ausschluß einer
Nierenarterienstenose und dadurch provozierte sekundäre art. Hypertonie .

Alles über Schilddrüsendiagnotik und Therapie.
www.thyroid.de.com