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Die neue Generation der
Computertomographen, wie auch unser Gerät, sind die Spiral-CT's.
In diesen Geräten werden die Schnittbilder nicht einzeln
nacheinander aufgenommen, sondern fortlaufend. Dabei drehen sich
Röntgenröhre und Detektor kontinuierlich um den Patienten,
während dieser langsam durch den Untersuchungsring des
Gerätes gefahren wird. Dabei entsteht ein Satz von Messdaten, der
eine Spirale durch den Patienten repräsentiert. Aus diesem
Datensatz werden die eigentlichen Schnittbilder mit beliebiger
Schichtdicke errechnet. Durch diese Technik werden die CT-Bilder
wesentlich schneller aufgenommen und außerdem die Strahlendosis
für den Patienten reduziert.
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Der Ablauf der Untersuchung:
Sie werden auf der beweglichen Liege des Gerätes gelagert, und
für die Aufnahmen durch die etwa 75cm weite Öffnung des
CT-Gerätes gefahren. Zunächst wird eine grobe
Übersichtsaufnahme gefahren, um darauf die eigentliche
Schnittbilduntersuchung zu planen. Es entsteht eine kurze Pause,
während der wir an der Bedienungskonsole die Lage und Anzahl der
notwendigen Schnittbilder planen.
Dann erfolgt die Aufnahme der Schnittbilder, während der Sie
erneut durch die Öffnung des Gerätes gefahren werden. Sie
sollten während der Aufnahme ruhig liegen und nicht sprechen, um
die Aufnahmen nicht durch Bewegungen zu stören.
Da auch die Atembewegungen Bildstörungen verursachen können,
müssen Untersuchungen des Brust- und Bauchraumes mit Atemanhalten
durchgeführt werden. Dazu bekommen Sie durch einen Lautsprecher
Atemkommandos, wann Sie einatmen, Luft anhalten und weiteratmen sollen.
Je nach Fragestellung der Untersuchung müssen die Aufnahmen
nochmals mit Injektion von Röntgenkontrastmittel wiederholt
werden. Hierzu wird Ihnen das Kontrastmittel über eine Nadel in
eine Armvene gespritzt. Dadurch werden die Blutgefäße, aber
auch viele krankhafte Veränderungen, sichtbar gemacht.
Bei Untersuchungen im Bauchraum ist es oft notwendig, die Darmschlingen
von anderen Organen gut abzugrenzen. Zu diesem Zweck bekommen Sie von
uns 1 bis 1,5 Liter in Wasser stark verdünntes Kontrastmittel zu
trinken. Dieses Kontrastmittel müssen Sie über 1 bis 1,5
Stunden gleichmäßig verteilt vor der Untersuchung trinken.
Mögliche
Nebenwirkungen und Komplikationen.
Außer der sehr geringen Strahlenbelastung stellt die CT kein
Risiko dar.
Exkurs:
Für die im diagnostischen Bereich eingesetzten geringen
Strahlendosen gibt es keine verlässlichen Angaben über das
Risiko durch die Untersuchung an einem Tumor zu erkranken. Die Daten
die einen strahlenverursachten Tumor nach einer Zeit von 30 Jahren bei
1000 Personen auf 3 Fälle berechnen beruhen auf die viel
höhere Strahlenbelastung nach den Atombombenabwürfen in
Japan. Ob diese Höchstzahl an Erkrankungsfällen erreicht wird
oder das körpereigene Reparatursystem die Zahl sogar auf 0
reduziert ist wissenschaftlich nicht sicher klärbar. Da eine
natürliche Radioaktivität vorhanden ist und statistisch jeder
dritte Mensch in Deutschland an einen Tumor erkrankt wird dieses Thema
emotional besetzt weiter kontrovers diskutiert werden.
Kontrastmittel:
Die intravenös gespritzten Röntgenkontrastmittel werden
normalerweise problemlos vertragen. Manchmal gibt es aber Patienten,
die allergisch auf Röntgenkontrastmittel reagieren. Die Reaktion
kann milde sein, mit Hautausschlag, Juckreiz und leichtem Unwohlsein,
aber in seltenen Fällen auch bis zum Kreislaufschock führen.
Sie sollten uns vorher informieren,
wenn:
- Sie schon
einmal auf Röntgenkontrastmittel reagiert haben,
- Sie eine
Schilddrüsenüberfunktion haben,
- An einer
schweren Nierenerkrankung leiden.
- Tabletten
gegen zu hohen Blutzucker einnehmen
Vor CT-Untersuchungen, bei denen evtl. Röntgenkontrastmittel
gespritzt wird, sollten Sie 2 Stunden nüchtern bleiben.
Nach einer intravenösen Kontrastmittelinjektion sollten Sie viel
trinken, da das Kontrastmittel dann schneller über die Nieren
wieder ausgeschieden wird.
Wenn es schon Voraufnahmen gibt, oder Voruntersuchungen mit anderen
bildgebenden Verfahren (Röntgen, MRT, Ultraschall)
durchgeführt wurden, sollten Sie diese Aufnahmen oder Befunde
unbedingt mitbringen. Das erleichtert uns eine exakte Diagnose.
Wenn Sie noch Fragen zum Sinn oder Ablauf der Untersuchung haben, oder
etwas nicht verstanden haben: Bitte fragen Sie uns danach; wir werden
Ihnen gerne Auskunft geben.
Ihr
CT-Team
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